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Wer ist eigentlich Fabian Kappel?
Fabian Kappel ist einer jener Kommunikationsexperten, die Inhalte nicht nur vermitteln, sondern strategisch denken und in größere Zusammenhänge einordnen. Der 39-Jährige arbeitet nämlich als Prokurist und Bereichsleiter Kommunikation bei der Braunschweig Zukunft GmbH und prägt dort maßgeblich die Außendarstellung eines dynamischen Wirtschaftsstandorts. In seiner Rolle verantwortet er nicht nur die klassische Öffentlichkeitsarbeit, sondern auch die inhaltliche Klammer eines breit gefächerten Netzwerks aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Dabei steht er einem eingespielten Team vor, das neben redaktionellen Aufgaben auch Veranstaltungen organisiert. Dass ihm Vielseitigkeit liegt, zeigt sich auch abseits des Berufs: Ob auf dem Tennisplatz oder im Fitnessstudio – Bewegung gehört fest zu seinem Alltag. Ebenso wie regelmäßige Läufe durch Riddagshausen, die für ihn ein Stück Lebensqualität bedeuten.
Vom Lokaljournalismus zur Standortkommunikation
Geboren in der thüringischen Kleinstadt Leinefelde, führte Kappels Weg früh in Richtung Medien. Nach dem Abitur entschied er sich für ein Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften in Jena. Eine prägende Phase dieser Zeit war seine vier Jahre lange Tätigkeit als freier Reporter für die „Thüringer Allgemeine“. Dort lernte er, komplexe Themen verständlich aufzubereiten. „Die tiefen Einblicke in den Journalismus waren eine sehr gute Schule für die spätere Kommunikationsarbeit“, erinnert er sich.
Nach dem Studium zog es ihn zunächst in die Welt hinaus: Neun Monate bereiste er Neuseeland, sammelte Eindrücke und Perspektiven, die seinen Blick auf Gesellschaft und Kommunikation nachhaltig erweiterten. 2013 folgte schließlich der Einstieg in die Praxis: Über einen Zwischenstopp in Göttingen kam Fabian Kappel für ein Volontariat zum Stadtmarketing nach Braunschweig. Für die Braunschweig Zukunft GmbH ist er seit 2015 im Dienst.
Nach dem Studium zog es ihn zunächst in die Welt hinaus: Neun Monate bereiste er Neuseeland, sammelte Eindrücke und Perspektiven, die seinen Blick auf Gesellschaft und Kommunikation nachhaltig erweiterten. 2013 folgte schließlich der Einstieg in die Praxis: Über einen Zwischenstopp in Göttingen kam Fabian Kappel für ein Volontariat zum Stadtmarketing nach Braunschweig. Für die Braunschweig Zukunft GmbH ist er seit 2015 im Dienst.
Die tiefen Einblicke in den Journalismus waren eine sehr gute Schule für die spätere Kommunikationsarbeit.
Kommunikation als Schnittstelle
Aus seiner Sicht geht Kommunikation weit über bloße Selbstdarstellung hinaus. Seine Arbeit versteht er als redaktionelle Plattform für einen gesamten Wirtschafts- und Innovationsraum. Die Braunschweig Zukunft GmbH präsentiert dabei nicht nur eigene Projekte, sondern gibt auch den zahlreichen Akteuren vor Ort eine Bühne – von Start-ups über Forschungseinrichtungen bis hin zum Mittelstand und privaten Verbünden, die sich am Standort engagieren.
Gerade diese Kombination mache die Besonderheit aus: „Themen wie Innenstadtentwicklung, nachhaltige Wirtschaft oder Spitzenforschung werden nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines größeren Ganzen erzählt“, sagt er. Die Aufgabe besteht somit auch darin, diese Vielfalt sichtbar zu machen und strategisch zu bündeln. Dass dieser Ansatz funktioniert, zeigt sich auch in der digitalen Präsenz: Der LinkedIn-Auftritt der Organisation zähle mittlerweile zu den erfolgreichsten innerhalb des Deutschen Verbands der Wirtschaftsförderungen. Für ihn ist das vor allem ein Verdienst seines Teams, das die Themenbreite kontinuierlich in unterschiedlichen Formaten abbildet.
Eine Region im Zeichen der Innovation
Mit Blick auf die Löwenstadt kommt Fabian Kappel schnell auf einen zentralen Begriff: Innovation. Ob in der Mobilität, der Biotechnologie oder der Quantenforschung – die Bandbreite der Themen ist groß und liefert stetig neue Impulse für die Kommunikationsarbeit. Gleichzeitig sieht er darin auch eine Notwendigkeit. Angesichts zunehmend komplexer wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sei Innovationskraft kein Luxus, sondern Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit. Umso wichtiger sei es, diese Entwicklungen sichtbar zu machen und die Akteure miteinander zu vernetzen. „Das besondere Zusammenspiel aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik macht den Standort Braunschweig zu dem, was er heute ist, und gerade deshalb möchten auch wir unseren Teil dazu beitragen.“
3/2026
