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Innovationsdynamik, Technologietransfer, Fachkräftesicherung – IHK und TU Braunschweig vertiefen Kooperation
Laut Eurostat zählt die Region Braunschweig zu den forschungsintensivsten und innovationsdynamischsten Ballungsräumen Europas und belegt damit europaweit Platz drei. Eine neu geschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen der IHK Braunschweig und der TU Braunschweig soll dieses Fundament weiter stärken.
Zukünftig kooperieren die IHK und die TU noch enger: Dr. Florian Löbermann (Hauptgeschäftsführer IHK Braunschweig), Henning Karsten (Leitung Relationship Management TU Braunschweig), Prof. Dr. Angela Ittel (Präsidentin TU Braunschweig), Prof. Dr.-Ing. Arno Kwade (Vizepräsident für Transfer und Innovation TU Braunschweig), Tobias Hoffmann (Präsident IHK Braunschweig) und Anke Bergmann (Referentin Innovation IHK Braunschweig).
In Braunschweig und der Region gibt es eine für den europäischen Raum außergewöhnlich hohe Dichte an Forschungseinrichtungen und wissenschaftlichen Institutionen. Hier arbeitet die TU eng mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, mehreren Fraunhofer- und Leibniz-Instituten, dem Helmholtz-Zentrum und weiteren Bundesanstalten sowie zahlreichen Industriepartnern und Verbänden zusammen. In diesem eng vernetzten Ökosystem werden insbesondere die Zukunftsfelder Quantentechnologie, Mikroelektronik und Mobilität von Wissenschaft und Wirtschaft weiterentwickelt.
Eine neu geschlossene Kooperationsvereinbarung zwischen IHK und TU soll die in den vergangenen Jahren intensivierte Zusammenarbeit auf ein neues Level heben: Gemeinsam Innovationsdynamik vorantreiben und technologienahe Wertschöpfung nachhaltig steigern, innovationsorientierte Gründungen unterstützen, Fachkräfte in der Region langfristig sichern und Transferaktivitäten unterstützen. Die Partnerschaft bündelt somit die Stärken von Wissenschaft und Wirtschaft und leistet einen gewichtigen Beitrag, um die Zukunftsfähigkeit der Region Braunschweig nachhaltig zu sichern.
„Der Erfolg unseres Wirtschaftsstandorts hängt entscheidend davon ab, wie schnell wir neues Wissen in marktfähige Lösungen und innovative Geschäftsmodelle überführen. Mit der Kooperationsvereinbarung zwischen der TU Braunschweig und der IHK Braunschweig stärken wir den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und schaffen nachhaltige Voraussetzungen für den Technologietransfer. Gleichzeitig leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung, indem wir Studierende und Absolventinnen und Absolventen frühzeitig mit den Unternehmen der Region vernetzen. Davon profitieren unsere Betriebe, die Innovationskraft der Region und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts“, begrüßt IHK-Präsident Tobias Hoffmann die Kooperationsvereinbarung.
TU-Präsidentin Prof. Dr. Angela Ittel sieht vor allem im Transfer einen Schwerpunkt der Kooperation: „An der TU Braunschweig schaffen wir mit exzellenter Grundlagenforschung die Basis für die Innovationen von morgen. Eines ihrer Potenziale entfaltet starke Grundlagenforschung dann, wenn Erkenntnisse den Weg in die Anwendung finden und damit die Innovation in Wirtschaft und Gesellschaft sichert. Die Kooperationsvereinbarung mit der IHK Braunschweig stärkt genau diese Brücke zwischen Wissenschaft und Unternehmen. Sie definiert neue Möglichkeiten für den Wissens- und Technologietransfer, fördert den Austausch mit der regionalen Wirtschaft und trägt dazu bei, Innovationen schneller in die Praxis zu bringen.“
Quelle: Stadt Goslar
7/2026
