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Europäische Fachkräfte gewinnen – Wie EURES Unternehmen neue Perspektiven eröffnet
Der Fachkräftemangel ist längst eine der größten Herausforderungen für Unternehmen in der Region. Offene Stellen bleiben unbesetzt, während gleichzeitig qualifizierte Arbeitskräfte in anderen europäischen Ländern nach neuen beruflichen Perspektiven suchen. An dieser Schnittstelle setzt EURES (European Employment Services) an, das seit vielen Jahren als zentrales Instrument der Europäischen Union zur Förderung der grenzüberschreitenden Arbeitsmobilität fungiert.
Als Netzwerk der Europäischen Union, das Arbeitgebende und Arbeitsuchende europaweit miteinander verbindet, konzipiert, hat sich EURES zum Ziel gesetzt, Mobilität zu fördern und passgenaue Beschäftigungsverhältnisse zu ermöglichen – fair, rechtssicher und praxisnah. Für Unternehmen eröffnet sich damit der Zugang zu einem großen Pool qualifizierter Fachkräfte aus dem EU-Ausland.
Für Betriebe bedeutet EURES vor allem eines: Unterstützung entlang des gesamten Rekrutierungsprozesses. Speziell geschulte EURES-Beraterinnen und -Berater der Bundesagentur für Arbeit helfen und beraten bei der Veröffentlichung von Stellenangeboten auf europäischen Jobportalen.
Ein besonderer Vorteil liegt zudem in der europaweiten Vernetzung. Firmen können gezielt Fachkräfte aus anderen EU-Mitgliedstaaten ansprechen, in denen entsprechende Qualifikationen verfügbar sind. Gleichzeitig werden die Bewerberinnen und Bewerber umfassend auf ihren Arbeits- und Lebensstart in Deutschland vorbereitet. Entsprechende Informationen stellt das EURES-Portal zur Verfügung, das damit einen wichtigen Faktor für nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse abdeckt.
Ergänzt wird das Angebot durch die bundesweite Plattform „Make it in Germany“, die als zentrale Fachkräfteseite der Bundesregierung umfassend über Arbeiten und Leben in Deutschland informiert. Hinzu kommt das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das in den vergangenen Jahren neue rechtliche Möglichkeiten für die Beschäftigung internationaler Fachkräfte aus Drittstaaten geschaffen hat. Zusammengenommen entsteht so ein wirkungsvolles Instrumentarium für eine zukunftsorientierte Personalgewinnung.
Informationsangebote in der Region: Wissen aus erster Hand
Wie solche Angebote konkret genutzt werden können, wird eine Veranstaltungsreihe der Agentur für Arbeit Braunschweig-Goslar zeigen, die sich gezielt an regionale Unternehmen richtet. Im Mittelpunkt stehen das EURES-Netzwerk, die Plattform „Make it in Germany“ sowie ein Überblick über die aktuellen Regelungen des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes.
Ein besonderer Mehrwert der Veranstaltungen liegt in der praxisnahen Zurschaustellung konkreter Bewerberprofile: Vorgestellt werden potenzielle Fachkräfte aus EU-Mitgliedstaaten, Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus dem EU-Ausland nach Deutschland sowie Fachkräfte aus Drittstaaten, präsentiert durch die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV).
Die Veranstaltungsreihe richtet sich konkret an Firmen, die neue Wege der Fachkräftegewinnung gehen möchten und dabei auf verlässliche Informationen setzen. Wer europäische Potenziale erschließen will, erhält praxisnahe Einblicke, konkrete Ansprechpartner und wertvolle Impulse für die eigene Personalstrategie. Die IHK Braunschweig steht während der Termine ebenfalls für den Austausch mit regionalen Unternehmen sowie für weiterführende Informationen zur Verfügung.ro
Die Termine im Überblick:
- 16. April, 17:30 Uhr in Wolfenbüttel
- 16. Juni, 17:30 Uhr in Salzgitter
- 24. September, 17:30 Uhr in Braunschweig
- 10. Dezember, 17:30 Uhr in Goslar
Weiterführende Informationen erhalten Sie bei: Linda-Nadine Ahlburg (Arbeitgeberservice/EURES-Beraterin) unter der Nummer 05321 557 242
oder per Mail unter: braunschweig-goslar.eures@arbeitsagentur.de.
oder per Mail unter: braunschweig-goslar.eures@arbeitsagentur.de.
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