IHK Mittleres Ruhrgebiet stärkt Regionalbetreuung und Interessenvertretung in Herne, Witten und Hattingen

Mit einer ausgebauten Regionalbetreuung in Herne, Witten und Hattingen möchte die IHK Mittleres Ruhrgebiet noch näher an den Unternehmen sein und deren Interessen wirksamer vertreten.
Die Wirtschaftsstandorte im Mittleren Ruhrgebiet stehen vor vielfältigen Herausforderungen und Chancen. Ob Gewerbeflächen, Verkehrswege, Fachkräftesicherung oder internationale Märkte: Unternehmen brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, um investieren, ausbilden und sich zukunftsfähig aufstellen zu können. Die IHK will deshalb den Austausch mit den Betrieben vor Ort intensivieren und ihre Anliegen noch stärker in politische und administrative Entscheidungs-prozesse einbringen. „Gute Interessenvertretung beginnt mit dem Zuhören, darf dort aber nicht enden. Aus Gesprächen müssen fundierte Positionen und konkrete Impulse für Politik und Verwaltung entstehen“, sagt Fatma Yüceoglu, kommissarische Hauptgeschäftsführerin der IHK Mittleres Ruhrgebiet. Ziel sei es, die Perspektiven der Unternehmen frühzeitig dort einzubringen, wo Entscheidungen über die Zukunft der Wirtschaftsstandorte getroffen werden.
Dafür übernimmt Sarah Lindloff künftig die Regionalbetreuung in Witten: „Vor allem in Wittens Innenstadt tut sich bald eine Menge. Darauf bin ich besonders gespannt. Trotzdem gibt es noch einige Baustellen, bei denen wir als IHK unterstützen können." Die 30-jährige schloss ihr Studium der Geowissenschaften Ende vergangenen Jahres ab und war zuvor bei einem Bildungsträger beschäftigt.
Maria Echavarria ist neue Ansprechpartnerin für die IHK-Mitgliedsunternehmen in Hattingen. Die Atmosphärenchemikerin war zuvor bei der EN-Agentur, der regionalen Wirtschaftsförderung des Ennepe-Ruhr-Kreises, tätig: „Hattingen hat eine bemerkenswerte Reise hinter sich – von einer Stahlstadt hin zu einem vielfältigen Wirtschafts-, Wohn- und Tourismusstandort. Ich freue mich sehr, diesen Prozess weiter begleiten zu dürfen."
Dr. Matthias E. Cichon übernimmt die Regionalbetreuung in Herne: „Auch Herne hat eine beachtliche Entwicklung hingelegt. Zahlreiche Stadtentwicklungsprojekte weisen vielversprechend in die Zukunft. Als Regionalbetreuer möchte ich diese Entwicklungen begleiten: gemeinsam mit und stets für unsere Mitgliedsunternehmen." Der 35-Jährige hat unter anderem in Münster, München und Berkeley Geschichte und Politikwissenschaften studiert und ist seit 2023 als Referent für die IHK Mittleres Ruhrgebiet aktiv.
Die drei Regionalbetreuer:innen sollen den direkten Kontakt zu den Betrieben vor Ort stärken, wirtschaftliche Entwicklungen und Herausforderungen aufnehmen und die Anliegen der Unternehmen innerhalb der IHK bündeln. Die Verstärkung greift zugleich den Wunsch der IHK-Vollversammlung auf, wieder stärker lokal präsent zu sein. In diesem Organ der wirtschaftlichen Selbstverwaltung bestimmen Unternehmer:innen mit, welche Themen die IHK voranbringen. „Wir wollen unsere Arbeit nicht an der Zahl unserer Aktivitäten messen, sondern an ihrer Wirkung“, unterstreicht Fatma Yüceoglu.