Beratung und Service

Warnung vor Betrugmails

Die deutschen Industrie und Handelskammern warnen vor einer erneuten Phishing-Welle. Es gibt verschiedene Maschen, aber alle eint ein Ziel: Es sollen Daten von IHK-Mitgliedsunternehmen erlangt werden. Generell gilt: Wenn Sie unsicher sind, ob eine Nachricht tatsächlich von der IHK stammt, sollte eine kurze telefonische Klärung stattfinden. Rufen Sie hierzu unter 0851 507-0 an.

“Digitaler IHK-Schlüssel”

Aktuell erhalten Betriebe Mails, in denen sie aufgefordert werden, einen "digitalen IHK-Schlüssel" zu beantragen – versehen mit dem aktuellen DIHK-Logo. In den betrügerischen Mails heißt es: Falls bis zum angegebenen Stichtag kein Antrag gestellt wird, werde „die Gesellschaftsform inaktiv gestellt“ und es bestehe kein „Anspruch mehr auf eine Eintragung bei der Handelskammer“”. Bei einem Klick auf die Schaltfläche öffnet sich ein Formular, in dem Daten eingetragen werden sollen. Die DIHK stellt klar: Bitte in solchen Mails nichts anklicken, sondern die E-Mails ignorieren und keinesfalls Daten übermitteln. 

“IHK Deutschland"

Andere E-Mails täuschen vor, von service@ihk24.de versendet worden zu sein. Auch weitere Absenderadressen werden verwendet. Bitte löschen Sie E-Mails, die Sie dazu auffordern, sich bei einer IHK neu zu identifizieren.  Ebenfalls bereits aufgetaucht sind Mails, in denen die Unternehmen aufgefordert werden, ihre Telefonnummer zu aktualisieren, da diese angeblich im Handelsregister falsch aufgeführt sei.  Wichtig: Diese E-Mails stammen nicht von der IHK Niederbayern. Auch eine IHK Deutschland existiert nicht. Wenn Sie eine solche E-Mail erhalten haben, löschen Sie diese bitte sofort.

Bundeszahlstelle

Der DIHK warnt zudem vor einer weiteren  Betrugsmasche zum Datenklau. Dabei werden die Unternehmen per Mail von der angeblichen “Bundeszahlstelle” mit der Abkürzung BZSt aufgefordert, ihre Firmendaten über einen Link weiterzugeben beziehungsweise zu aktualisieren. Die Daten würden dann angeblich bei  der zuständigen IHK geprüft, heißt es in den gefälschten Mails. Nach der Prüfung würde den Unternehmen eine angebliche Steuerrückzahlung überwiesen. 
Der DIHK weist darauf hin, dass die IHKs keinerlei derartige Überprüfungen vornehmen. Deshalb sollten betroffene Unternehmen nicht auf diese Mails eingehen und keineswegs auf den Link klicken oder gar Daten übermitteln. Es handelt sich vermutlich um eine neue Methode, an Unternehmensdaten inklusive Kontoverbindungen zu kommen. Es kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass über das Anklicken des Links Schadsoftware verbreitet wird. 
Die DIHK hat alle Information zu der aktuellen Phishing-Welle auf dieser Seite zusammengefasst.