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Best Practice Projekte

Best-Practice-Projekte zur Integration von Geflüchteten in Ausbildung

 

5 Phasen zur Integration

Rund ein Viertel der Geflüchteten sind in einem ausbildungsfähigen Alter zwischen 16 und 25 Jahren. Viele Betriebe engagieren sich unvermindert, Flüchtlinge auszubilden.

Da das Thema „Ausbildung“ eine Kernkompetenz der IHK-Organisation darstellt, ist dies auch der Schwerpunkt des IHK-Aktionsprogrammes. In den folgenden fünf Phasen wird Ihnen anhand verschiedener Projekte das vielfältige Engagement aufgezeigt.

 
 

Erstinformation und Netzwerkbildung

Geflüchtete kommen aus Ländern, in denen die duale Ausbildung unbekannt ist. Oftmals streben junge Flüchtlinge daher zunächst ein Studium oder aus finanziellen Gründen eine Helfertätigkeit an. Neben diversen Veranstaltungsformaten zur Berufsorientierung hat es sich die IHK-Organisation in der ersten Phase zur Aufgabe gemacht, übersichtliches Informationsmaterial für verschiedene Zielgruppen (KMUs, Flüchtlinge, Ehrenamt etc.) zu erstellen. Der rechtliche Rahmen muss darüber hinaus so gestaltet sein, dass die Unternehmen frühzeitig Klarheit zur Bleibeperspektive von Geflüchteten haben. Es hat sich bewährt, von Anfang an weitere Akteure zu involvieren und sich ein Netzwerk aufzubauen.

Größte Herausforderungen, bei denen die IHK-Organisation unterstützt

  • Für Flüchtlinge: Vermittlung der Wertigkeit des dualen Ausbildungssystems
  • Für Unternehmen: Informationen zu rechtlichen Rahmenbedingungen

Best-Practice-Projekte

 

Unterstützung bei der Kontaktaufnahme

Erfolgreiche Integration in Ausbildung und Beschäftigung setzt voraus, dass die Adressaten der Aktivitäten die Angebote kennen und wahrnehmen können. Um die Flüchtlinge zur erreichen und ihnen eine Hilfestellung beim Weg in Ausbildung und Beschäftigung geben zu können, suchen die IHKs aktiv den Kontakt und nutzen dabei unterschiedliche Wege. Um der Erwartungshaltung beider Seiten realistisch nachkommen zu können, spielt die Kompetenzfeststellung eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Auch beraten die IHKs Unternehmen bzgl. ausbildungsvorbereitenden Maßnahmen.

Größte Herausforderungen, bei denen die IHK-Organisation unterstützt

  • Für Flüchtlinge: Kompetenzfeststellung, Erwartungshaltung an Deutschland
  • Für Unternehmen: Kontaktherstellung mit potenziellen Kandidaten

Best-Practice-Projekte

 

Vorbereitung auf den deutschen Arbeitsmarkt

Grundlegende Voraussetzung für das Absolvieren einer dualen Berufsausbildung ist das Beherrschen der deutschen Sprache. Gerade das Sprachniveau in deutschen Berufsschulen stellt für junge Flüchtlinge eine große Herausforderung dar. Hierzu sollten auch die Ausbildungsbetriebe entsprechende Vorbereitungen treffen. Um mögliche Missverständnisse im Vorfeld auszuräumen, ist es besonders wichtig, offen miteinander zu kommunizieren und die Belegschaft zu sensibilisieren.

Größte Herausforderungen, bei denen die IHK-Organisation unterstützt:

  • Für Flüchtlinge: Vorqualifizierung (v.a. Sprach- und MINT-Kenntnisse)
  • Für Unternehmen: Interkulturelle Kompetenzen der Belegschaft (v.a. Ausbilder)

Best-Practice-Projekte

 

Absolvieren einer dualen Berufsausbildung

Um die Ausbildung erfolgreich zum Abschluss zu bringen, bedarf es einer zusätzlichen intensiven Betreuung von mehreren Seiten. Die IHKs stellen den Unternehmen und Flüchtlingen beispielsweise Mitarbeiter zur Seite, die als (Willkommens)Lotsen fungieren und sie nicht nur vor, sondern auch während der Ausbildung unterstützen.

Größte Herausforderungen, bei denen die IHK-Organisation unterstützt:

  • Für Flüchtlinge: Berufsschule (Sprachkenntnisse), Wohnsituation
  • Für Unternehmen: Interkulturelles, Fördermöglichkeiten

Best-Practice-Projekte

 

Ausgebildete Fachkraft

Nach dem erfolgreichen Absolvieren der dualen Berufsausbildung werden Geflüchtete und deren Ausbildungsbetriebe erneut vor besondere Herausforderungen gestellt. Auch in dieser Phase stehen die IHKs beratend zur Seite und geben eine erste Orientierung in Hinblick auf die zahlreichen Weiterbildungsangebote. Bei bleiberechtlichen Fragen stellen gut vernetzte IHKs beispielsweise den Kontakt zu lokalen Akteuren in den Behörden her.

Da sich aktuell noch ein Großteil der Geflüchteten in Ausbildung befinden, gibt es für diese Phase bislang nur vereinzelte IHK-Projekte. Wir haben jedoch bereits vielversprechende Projektideen, wie wir die Geflüchteten und ihre Ausbildungsbetriebe auch im Anschluss an die Abschlussprüfung unterstützen werden. Sobald entsprechende Projekte angelaufen sind, wird es auch hier eine Übersicht der Projekte in den jeweiligen IHK-Regionen geben.

Größte Herausforderungen, bei denen die IHK-Organisation unterstützt:

  • Für Flüchtlinge: Sprachförderung, Bleiberecht
  • Für Unternehmen: Planungssicherheit nach der Ausbildung