Corona Infektionsschutzmaßnahmen

Die meisten Corona-Regelungen sind weggefallen

Zuletzt am 6. Mai sind Lockerungen bei den Regelungen zur Isolation eingetreten. Seit 1. April gilt die neue SARS-CoV-2-Basisschutzmaßnahmenverordnung in Berlin. Hier finden Sie eine Kurzübersicht über die aktuellen Regelungen.      

Neue Regelungen seit dem 6.Mai 2022 zur Isolation: Quarantäne & Absonderungsregeln

Für die Absonderungen von Personen, die Kenntnis davon erlangen, dass sie positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 getestet wurden, gelten nun folgende Regelungen:
  • Grds. Pflicht zur häuslichen Isolation für mindestens 5 Tage.
  • Freitestung nach 5 Tagen möglich, sofern die Person zuvor 48 Stunden symptomfrei war und einen negativen Schnelltest einer zertifizierten Teststelle vorweist.
  • Ist die Person nach fünf Tagen noch nicht 48 Stunden symptomfrei gewesen, so verlängert sich die Isolation, bis die Person 48 Stunden symptomfrei und negativ getestet ist.
  • Isolation endet spätestens nach den 10 Tagen – unabhängig von Symptomen und negativem Test.
  • Für vom Gesundheitsamt eingestuften Kontaktpersonen entfallen die Quarantäneregelungen. Das zuständige Gesundheitsamt kann im Einzelfall jedoch eine Quarantäne anordnen.

Bußgeldrahmen

Bei Verstößen gegen diese Regeln (sofern keine Ausnahmen zutrifft): 1.000 bis 5.000 €

Rechtsgrundlagen

Regelungen seit dem 1. April 2022: Weggefallen sind bereits

  • 3G-Regelung am Arbeitsplatz
  • Homeoffice-Pflicht
  • Testangebotspflicht für Arbeitgeber

Basisschutzmaßnahmen nach der SARS-CoV-2-Basisschutzmaßnahmenverordnung Berlins:

Maskenpflicht

  • im ÖPNV gilt eine FFP2-Maskenpflicht
  • insbesondere in Arztpraxen, Krankenhäusern und Tageskliniken: Für Beschäftigte in solchen Einrichtungen und Unternehmen gilt die Maskenpflicht bei der unmittelbaren Patient:innenversorgung
  • Bußgeldrahmen: Verstoß gegen die Maskenpflicht, sofern keine Ausnahme zutrifft: 100 bis 500 €

Testpflichten

  • beim Zutritt in Krankenhäusern, Gemeinschaftseinrichtungen für Asylbewerber und Geflüchtete.  Die Testpflicht gilt auch für geimpfte und genesene Personen.
  • In Schulen und Einrichtungen der Kindertagesförderung Vorgaben zur Häufigkeit der Testungen trifft die für Bildung zuständige Senatsverwaltung
  • Ausnahmen von der Testpflicht: Kinder unter sechs Jahren sind von dem Erfordernis einer negativen Testung allgemein ausgenommen, ebenso Schülerinnen und Schüler sowie Kinder, die einer Kindertagesstätte besuchen, sofern diese im Rahmen des Schul-/Kitabesuchs einer regelmäßigen Testung unterliegen
  • Bußgeldrahmen: Verstoß gegen die Testpflicht sofern keine Ausnahmen zutrifft: 100 € bis 500 €

Mögliche Hotspot-Regelung

Sollte es zu einer lokal begrenzten, bedrohlichen Infektionslage kommen, kann Berlin erweiterte Schutzmaßnahen bestimmen:
  • Maskenpflicht
  • Abstandsgebot
  • weitere Hygienekonzepte
Weitere Informationen zu den Basisschutzmaßnahmen Berlins finden Sie hier