Standortpolitik

Verkehrswegefinanzierung

Eine jahrzehntelange Unterfinanzierung hat einen dramatischen Verfall der Verkehrsinfrastruktur in NRW und in ganz Deutschland verursacht. Die von der Bundesregierung selbst beauftragte „Daehre-Kommission“ stellte bereits Ende 2012 fest, dass pro Jahr 7,5 Milliarden Euro zusätzlich in die Verkehrswege investiert werden müssten, um den weiteren Verfall zu stoppen.
Allein die marode und deshalb für Lkw gesperrte Leverkusener A1-Brücke verursacht durch lange Umwege und Staus auf den Ausweichstrecken jeden Tag erhebliche Mehrkosten für tausende Unternehmen - auch aus dem Bergischen Städtedreieck. Und die Leverkusener Brücke ist nur eine unter vielen: In NRW müssen hunderte Brücken an Autobahnen und Bundesstraßen saniert oder gleich komplett neu gebaut werden. Dazu kommen hunderte Bahn- und tausende innerstädtische Brücken und Tunnelbauwerke.
Erfreulicherweise hat die Bundesregierung die Mittel für Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur seit 2015 spürbar erhöht und angekündigt, diese Erhöhung auch zu verstetigen. Auch die Landesregierung hat den Etat für die Landesstraßen erhöht. Die jetzt begonnenen Sanierungen führen mittlerweile zu zahlreichen baustellenbedingten Verkehrsbehinderungen, die gerade im Raum Wuppertal zu zahlreichen Staus und auch Unfällen führen.