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Ausländische Berufsabschlüsse

Sie möchten einen Elektromechaniker aus Polen einstellen, wissen aber nicht, was von seiner Qualifikation zu halten ist? Sie haben in der Türkei eine Ausbildung als Bauzeichner absolviert, können damit aber keinen deutschen Personaler überzeugen? Hier helfen die IHKs beziehungsweise die IHK FOSA (Foreign Skills Approval) als zentrale Stelle für die Bewertung und Anerkennung von ausländischen Berufsabschlüssen im Bereich der Industrie- und Handelskammern.

Denn viele Migranten haben in ihrem Herkunftsland berufliche Fertigkeiten und Kenntnisse erworben, die hierzulande dringend gebraucht werden. Das Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG) räumt ihnen einen Rechtsanspruch auf Überprüfung ihrer Qualifikationen ein. Kern einer – vollständigen oder teilweisen – Anerkennung ist die Gleichwertigkeitsfeststellung. Verläuft sie erfolgreich, erhält der Antragsteller einen Bescheid, mit dem er sich auf dem deutschen Arbeitsmarkt bewerben kann. Das bedeutet aber nicht, dass ihm ein deutscher Abschluss zuerkannt wird.

Die IHK FOSA wurde im Frühjahr 2012 als eigenständige Körperschaft des öffentlichen Rechts von 77 IHKs gegründet. Sie informiert über den Antrag und das Verfahren. Eine individuelle Erstberatung zu Antragstellung, Verfahrensablauf, Kosten und Dauer erhalten Sie bei Ihrer IHK vor Ort.